Knowledge itself is not something you can manage


Jeff Stemke, Knowledge Strategist von Chevron spricht in einem Interview über seine Sichtweise auf Knowledge Management.

Knowledge itself is not something you can manage; you can manage people. But you can accelerate the flow of information and knowledge from one person to another. What’s important is that you’re solving a business problem; you’re not managing knowledge for its own sake.“

Zu den Business Problemen meint Jeff Stemke:

It should start with the business problem the company is facing. How can you improve business performance or increase workforce productivity, how can you solve problems better than you did in the past, how do you accelerate competency because you’re always going to have new people coming in? This is where KM methods work well.“

Die Entwicklung von Wissensmanagement im Laufe der Jahre fasst er so zusammen:

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Definitionen von Wissensarbeit und Wissensarbeiter


Ich habe eine neue Seite Definitionen erstellt. Auf dieser habe ich die wichtigsten Definitionen für die beiden Begriffe Wissensarbeit und Wissensarbeiter zusammengestellt.

Rückblick Stuttgarter Wissensmanagement Tage 2011


Die 7. Stuttgarter Wissensmanagement Tage vom 16. bis 17.11.2011 waren für dieses Jahr die letzte Veranstaltung, bei der ich das Vergnügen hatte, einen Vortrag zu halten. Auffällig bei dieser Veranstaltung war, dass viele Teilnehmer da waren, die sich in der Funktion als Verantwortliche Intranet, HR oder interner Kommunikation erst seit kurzem mit Wissensmanagement beschäftigen. Dies war sehr deutlich in vielen Gesprächen und vor allem im randvoll gefüllten Workshop „Wissensmanagement erfolgreich einführen“ zu sehen. Ein Thema, was auch sehr viel diskutiert wurde und das Prof. Dr. Heinz Mandl und seine Assistentin in einem Vortrag ausführlich erläuterten, waren die altbekannten Yellow Pages (auch Wissensträgerkarten genannt).

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Neues Design


Nach über drei Jahren war es an der Zeit, den Blog in einem neuen Design zu präsentieren. Mit dem WordPress Theme „Selecta„, das ich aus einer Vielzahl von Themes ausgesucht habe, hoffe ich, alle Informationen übersichtlich und leicht auffindbar zur Verfügung zu stellen – und das alles in einem frischen und modernen Design.

Welches Mindset braucht es für Innovation?


Natürlich wird hier jeder Leser sofort antworten: Kreativität, Ideen müssen nur so sprudeln, Fehlertoleranz ist wichtig – es geht eben auch mal etwas schief – all dies sind entscheidende Faktoren für Innovationskraft. Carol S. Dweck hat zwei der grundlegenden Arten von Mindsets untersucht:

  • Fixed Mindset: Personen mit diesem Mindset machen lieber, was sie schon gut beherrschen um Misserfolgerlebnisse zu vermeiden.
  • Growth Mindset: Personen mit diesem Mindset suchen die Herausforderung. Lernen ist das Lebenselixier und der Schlüssel um immer besser zu werden.

Ich bin natürlich klar der Auffassung, dass das „growth mindset“ ein wichtiger Faktor für Innovation ist. Aber eben nicht mal dieses Mindset allein genügt für den Erfolg.

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Lernen ist wichtiger als Wissen – Wissensmanagement bei Zühlke


In der Ausgabe 19/2011 der Zeitschrift Computerworld ist ein Artikel von mir erschienen, der beschreibt, wie bei Zühlke Wissensbasiertes Management gelebt wird und ab Mitte Dezember 2011 durch eine neue Plattform unterstützt wird. Die Plattform ist auf SharePoint 2010, MatchPoint 3.0, Yammer sowie einer von Zühlke entwickelten Yellow Page Applikation zur übersichtlichen Darstellung von Experten- und Projektinformationen aufgebaut.

der wissensarbeiter

Zukunft der Arbeit (3) – Wie die Automatisierung manuelle Arbeit ersetzt


In der dritten Folge der Serie Die Zukunft der Arbeit will ich das Thema Automatisierung manueller Arbeit beleuchten. Die Automatisierung manueller Arbeit hat in den letzten Jahrzehnten schon viele Arbeitsplätze verändert. Besonders die Automobilfertigung ist hier durch den enormen Marktdruck Vorreiter für eine ausgefeilte Automatisierung der Fertigung. Nur weil die Automobilfirmen die Automatisierung derart vorangetrieben haben, ist die Produktion in den westlichen Ländern überhaupt noch wirtschaftlich realisierbar. In die Zukunft gerichtet, können wir davon ausgehen, dass in den nächsten 10 bis 20 Jahren noch wesentlich mehr Arbeitsprozesse automatisiert werden. Das Beispiel Foxconn ist hier sicherlich nur eines von vielen.

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Die Zukunft der Arbeit (2) – Das Beispiel USA zeigt, welche Jobs zukünftig wegfallen


Im ersten Beitrag dieser Serie über die Zukunft der Arbeit habe ich das Modell von Harold Jarche vorgestellt. Harold Jarche behauptet, dass Routinearbeit und auch Arbeit, die eine gewisse Sachkenntnis erfordert aber vorwiegend immer gleich oder ähnlich durchgeführt wird, von Automatisierung und Outsourcing in Billiglohnländer bedroht ist. In einem sehr aktuellen Artikel analysiert David Autor (Community Investments, Fall 2011 – Volume 23, Issue 2) die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt in den USA und die Entwicklung der letzten 30 Jahre.

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Die Zukunft der Arbeit (1) – Warum Wissensarbeit für uns mehr Bedeutung gewinnt als jemals zuvor


Mit diesem Artikel möchte ich eine Serie von Blogposts über die Zukunft der Arbeit starten. Die Arbeitsmärkte und damit auch die Gesellschaften in allen westlichen Ländern stehen vor enormen Herausforderungen, das bisherige Lebensparadigma einer Arbeitsgesellschaft aufrecht zu erhalten. Aus einer Vielzahl von Quellen möchte ich verschiedene Aspekte beleuchten, die zeigen, welchen Herausforderungen wir gegenüberstehen. Zwar träumen die Politiker immer noch von einer Vollerwerbsgesellschaft, die Fakten zeigen aber, dass wir uns von dieser mit jedem Jahrzehnt ein gutes Stück entfernen. Man darf den Politikern nicht übel nehmen, dass sie dies verschweigen, denn damit kann man keine Wahlen gewinnen – was ja die Hauptaufgabe von Politikern ist. Das ist jetzt ein wenig zynisch, aber die Talksendungen nach Wahlen in Deutschland zeigen jedes Mal den Realitätsverlust der meisten Politiker gerade beim Thema Arbeit auf. Aber zum Glück gibt es ja im Internet eine freie Meinungsbildung, wie zum Beispiel in diesem Blog. Hier möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, meine Argumentation mit den genannten Quellen selbst basierend auf Ihrer Erfahrung zu reflektieren um sich ein eigenes Bild der Situation zu machen. Sie brauchen mich weder zu wählen, noch verdiene ich Geld damit, wenn Ihnen mein Blog gefällt. Also, auf geht’s zur Zukunft der Arbeitswelt.

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Ideen sind wertlos – was zählt, ist die Ausführung


Was ist eigentlich der Wert einer Idee? Nichts, rein gar nichts, wie Steve Palina in seinem Blog erklärt. Erst realisierte Ideen haben einen Wert, da erst dann sichtbar wird, wie gross der Nutzen ist. Auch im Blog von 3M gehen die Autoren auf die Aussagen von Steve Palina ein und bringen eines der grossen Probleme in praktisch allen Organisationen zu Tage:

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Rückblick i-Know 2011 in Graz


Die diesjährige i-Know 2011, die vom 7. bis 9.September in Graz stattgefunden hat, war eine wirklich gelungene Konferenz. Die Keynotes sowie die vielen anderen interessanten Vorträge, aber auch die tolle Organisation sowie das ausgezeichnete Essen waren den Besuch allemal Wert. Meine persönlichen Highlights waren:

  • Gloria MarkKeynote: Multi-Tasking in the Information Age: Tasks, Information, and Interaction Contexts
  • Martin Eppler and Roland Pfister: Sketching as a Tool for Knowledge Management – An Interdisciplinary Literature Review on its Benefits

Ich selbst habe einen Vortrag zum Thema Denkfallen in der Wissensarbeit – Wie man sie vermeidet und dadurch produktiver wird gehalten. Die nachfolgenden Diskussionen mit einigen Zuhörern waren interessant und zeigten, dass der Inhalt meines Vortrags durch das Erleben von Wissensarbeit mit kleinen Denkaufgaben angekommen war. Weiterlesen

Social Media at Work – wie sieht der Trend für die nächsten Jahre aus?


Gartner sieht eine deutliche Zunahme bei den Ausgaben der Unternehmen für Social Media Tools. Auch eine Umfrage aus dem Jahre 2010 unter 416 IT-Fachleuten in Amerika zeigt, wie Social Media Tools langsam die Dominanz von E-Mail in den Unternehmen abschwächt. Im Technology Review des MIT ist eine Zusammenfassung mit ein paar interessanten Grafiken publiziert (Registrierung ist kostenlos, die wichtigsten beiden Grafiken sind aber auch ohne Registrierung sichtbar).

der wissensarbeiter

Henry Mintzberg: Ingenieure sind die besseren Manager


In der Ausgabe 06/2011 der Zeitschrift brandeins findet sich ein Interview mit dem bekannten Management- Vordenker Henry Mintzberg. Er hat 29 Manager bei ihrer Arbeit begleitet und festgestellt, dass der Hauptteil ihrer Arbeit vorwiegend aus dem Reagieren auf unvorhergesehene Ereignisse besteht.

Die Hälfte aller Handlungen eines Vorstands dauert nicht länger als neun Minuten. Management besteht vor allem aus Unterbrechungen.“

Auch die Ausbildung von Managern vermittelt laut Henry Mintzberg alles andere als Bodenhaftung:

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Was macht Organisationen wirklich aus?


Ein kurzer Vortrag von Bernd Oestereich erklärt in wenigen Minuten, was es mit systemischer Organisationstheorie auf sich hat.

Die Betrachtungsweise finde ich sehr interessant, da sie dynamische Elemente wie Kommunikation und Aufmerksamkeit ins Zentrum stellt.

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Studie zu Wissensarbeit zeigt die sechs wichtigsten Aspekte des aktuellen Wandels


Eine von Berlecon Research im Auftrag von Hays durchgeführte Studie mit dem Titel Fachbereiche im Wandel – Wie Wissensarbeit die Unternehmen verändert fasst die sechs wichtigsten Aspekte aufschlussreich zusammen. Für die Studie wurden im Frühjahr 2010 in verschiedenen Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und in Österreich 148 Fachbereichsverantwortliche befragt. Die Ergebnisse sind also empirisch entstanden und geben nach meiner Erfahrung die aktuelle Situation mit den zukünftigen Herausforderungen sehr gut wider. Weiterlesen